19. Regionale Bücherbörse für das Osnabrücker Land - Motto: "Unterwegs"  
 
Regionale Bücherbörse 2019 | Stand Dampflokfreunde (c) Gabriele Janz/LVOMehr Bewegung wünschten sich Landschaftsverband Osnabrücker Land (LVO), Kreisheimatbund Bersenbrück (KHBB), Heimatbund Osnabrücker Land (HBOL) und Landkreis Osnabrück (LKOS) als Veranstalter für die 19. Regionale Bücherbörse, die am Samstag, den 26. Oktober 2019, von 10 bis 15 Uhr im Kreishaus-Restaurant in Osnabrück-Nahne stattfand und ließen mit dem Motto „Unterwegs" viel Spielraum.

Automuseum Melle und Osnabrücker Dampflokfreunde bereicherten die Bücherbörse

Zur Eröffnung begrüßte Kreisrat Matthias Selle, gleichzeitig Vorstandsvorsitzender des Landschaftsverbandes Osnabrücker Land (LVO), über 40 Standinhaber*innen. Besonders hieß Selle das Automuseum Melle und die Osnabrücker Dampflokfreunde willkommen, die der Einladung zur Bücherbörse gefolgt waren und sich passend zum Thema „unterwegs" mit eigenen Ständen präsentierten. Weiter dankte Selle dem Veranstalter-Team für die verlässliche Organisation des beliebten Büchertreffs, namentlich Leonie Albes und Gabriele Janz vom Landschaftsverband Osnabrücker Land (LVO), bei denen alle Fäden der Bücherbörse zusammengelaufen waren. Der LVO-Vorsitzende stellte erfreut fest, dass erneut viele Anbieter das Motto der Bücherbörse gern und fantasievoll aufgegriffen hatten. Eine Dame biete sogar zwei kleine Märklin-Garteneisenbahnen an – nichts Gedrucktes, aber eine schöne Bereicherung des diesjährigen Mottos.

Regionale Bücherbörse 2019 | Eröffnung (c) Gabriele Janz/LVO
Kreisrat und LVO-Vorsitzender Matthias Selle begrüßte die Anbieter und Gäste bei der 19. Regionalen Bücherbörse für das Osnabrücker Land am 26. Oktober 2019 im Restaurant des Osnabrücker Kreishauses.
Foto: Gabriele Janz/LVO

Heimatjahrbuch von HBOL und KHHB

Franz Buitmann, Vorsitzender des Kreisheimatbundes Bersenbrück (KHBB), wies in seiner kurzen Begrüßungsrede auch im Namen des Heimatbundes Osnabrücker Land (HBOL) besonders auf das Heimatjahrbuch 2020 der beiden Verbände hin, das sich schwerpunktmäßig mit dem Osnabrücker Staatsmann, Juristen und Publizisten Justus Möser befasse – anlässlich dessen 300. Geburtstages sei es eine unabdingbare, aber lohnende Aufgabe, die Ideen des großen Osnabrückers neu zu beleuchten.

Regionale Bücherbörse 2019 | Heimatjahrbuch (c) Gabriele Janz/LVO
Wie jedes Jahr wurde auch 2019 auf der Regionalen Bücherbörse das Heimatjahrbuch von HBOL und KHHB präsentiert.
Foto: Gabriele Janz/LVO

Gutes und vielfältiges Angebot

Mehrere hundert Besucher*innen waren der Einladung ins Kreishaus gefolgt und machten die 19. Regionale Bücherbörse erneut zu einem Treffpunkt für Heimatfreunde- und forscher, Bücherwürmer und Geschichtsinteressierte.
Mit über 40 Ständen war die Bücherbörse gut besetzt und hielt ein interessantes und vielfältiges Angebot bereit: Ute Kattmann, Geschäftsführerin des Automuseums Melle informierte über die zahlreichen Oldtimer des Museums. Darüber hinaus konnten am Stand des beliebten Museums antiquarische Oldtimer-Zeitschriften erworben werden. Im oberen Bereich des Kreishaus-Restaurants punkteten die Osnabrücker Dampflokfreunde mit einer informativen Fotopräsentation über den Stand der Restaurierung der Schinkel-Lok. Ferner präsentierten sie ein kleines Dampflok-Modell und verschiedene Eisenbahner-Utensilien, informierten über ihre Veranstaltungsplanung und verteilten den aktuellen Fahrplan. Für besonders große Eisenbahn-Fans gab es „Anheizer"-Tassen zu erwerben.
Am Stand daneben erwartete Liebhaber schöner alter Bücher erstmals das Antiquariat Winfried Scholl, das aber auch Landkarten und anderes interessantes Bildmaterial darbot.
Das Angebot wurde darüber hinaus von mehreren Heimatvereinen aus dem Einzugsbereich des HBOL, dem Kulturring Bohmte, der Regionalbibliothek Quakenbrück, dem Osnabrücker genealogischen Forschungskreis, dem Arbeitskreis Familienforschung Osnabrück, den Sozialen Diensten Osnabrück, dem Antiquariat Bojara-Kellinghaus und zahlreichen Privatpersonen überaus attraktiv gestaltet. Auch die LandFrauen bereicherten die Bücherbörse nicht nur mit ihren schmackhaften Brötchen und Gebäckteilen, sondern boten auch ihre regionalen Kochbücher an.

Regionale Bücherbörse 2019 | Antiquariat Scholl (c) Gabriele Janz/LVO
Winfried Scholl, Inhaber des Antiquariats Scholl, nahm erstmals an einer Regionalen Bücherbörse teil.
Foto: Gabriele Janz/LVO

Fazit und Ausblick

Erfreulicherweise hatte sich die Zahl der Anbieter gegenüber 2018 wieder deutlich verbessert; doch für die Anzahl der Besucher mochte dies nur bedingt gelten.
Die Veranstalter sind sich jedoch einig, dass die „Regionale Bücherbörse" noch lange kein Auslaufmodell ist. Daher sollte sie auch 2020 wieder am Osnabrücker Schölerberg stattfinden. Die Veranstalter hatten – wie sollte es angesichts des 300. Geburtstages eines der größten Söhne der Stadt Osnabrück anders sein – als Motto „Justus Möser und das Buch" gewählt.
Die Corona-Pandemie machte auch den Veranstaltern der Regionalen Bücherbörse einen Strich durch die Rechnung. Die Bücherbörse fiel ersatzlos aus.

Planungen für 2021 sind noch nicht im Gang, denn momentan kann nur "auf Sicht" geplant werden - zu unwägbar ist die Situation angesichts des bis März geltenden Lockdowns und der unvorhersehbaren anschließenden Maßnahmen einschließlich möglicher Impfzahlen. Der LVO hält alle Interessierten an dieser Stelle auf dem Laufenden und hofft natürlich mit dem gesamten Team auf eine unbeschwerte Regionale Bücherbörse am 30. Oktober 2021 im Kreishausrestaurant am Schölerberg.

Regionale Bücherbörse 2019 | Anbieterinnen (c) Gabriele Janz/LVO
Die Abieter*innen der Regionalen Bücherbörse 2019 erwarteten das Publikum mit einem vielfältigen Angebot.
Foto: Gabriele Janz/LVO

Neue Interessenten

Der LVO nimmt die Kontaktdaten von neuen Interessenten, die bei der 20. Regionalen Bücherbörse für das Osnabrücker Land - wann immer sie stattfinden darf - dabei sein möchten, schon jetzt gern auf. Sie können sich melden unter T 0541.600585-14 oder buecherboerse@lvosl.de.

Regionale Bücherbörse 2019 | LVO-Stand (c) Gabriele Janz/LVO
LVO-Geschäftsführerin Dr. Susanne Tauss und Projekt-Mitarbeiter Dr. Ulrich Winzer am Stand des LVO.
Foto: Gabriele Janz/LVO