Niedersächsisches Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen (2021)  
 
Museum für historische Landtechnik Glandorf | Fachwerkgiebel (c) Antonius ReckerKleine Kultureinrichtungen gewährleisten die Vielfalt des kulturellen Lebens in Niedersachsen. Als Orte der Begegnung leisten sie einen wichtigen Beitrag für den sozialen Zusammenhalt unserer Gesellschaft. Darüber hinaus sind sie für die Regionalentwicklung in einem Flächenland wie Niedersachsen von besonderer Bedeutung, da Kultureinrichtungen wichtiger Bestandteil eines attraktiven Lebens- und Wohnumfelds sind. Das Land bietet daher erneut ein Investitionsförderprogramm an. Der LVO wird ca. 71.000 Euro vergeben.

Ziele des Investitionsprogramms

Das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen zielt darauf ab, notwendige Anschaffungen zu ermöglichen sowie die bauliche und technische Infrastruktur so weiterzuentwickeln, dass ein attraktives und zeitgemäßes Kulturangebot vorgehalten werden kann. Das Programm soll darüber hinaus zur Stärkung des ehrenamtlichen Engagements und privater Initiativen im Kulturbereich beitragen.

Antragsbedingungen

Das Programm richtet sich an kleine Kultureinrichtungen, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen im Kalenderjahr durchführen.

Gefördert werden:
- bauliche Maßnahmen inklusive Erhaltungsmaßnahmen,
- digitale Infrastruktur,
- Veranstaltungstechnik,
- Maßnahmen zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität,
- Maßnahmen zur Verbesserung der inhaltlichen Qualität,
- Anschaffungen zur Gewährleistung des Kulturbetriebs.

Förderung 2021

Das Investitionsprogramm besteht aus zwei Förderlinien: In der Förderlinie 1 können Anträge mit Fördersummen von 1.000 Euro bis 25.000 Euro direkt beim Landschaftsverband Osnabrücker Land e. V. gestellt werden. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die im Rahmen der Ausschreibung beantragten Maßnahmen auch Bestandteil von Förderanträgen an weitere Zuwendungsgeber sein können. Zudem darf der Bewilligungszeitraum über das Jahr 2021 hinaus bis zum 31.12.2022 reichen.

Die Antragsunterlagen finden sich unter den unten stehenden Links. Ansprechpartnerinnen für die Förderlinie 1 des Investitionsförderprogramms sind Dr. Susanne Tauss (T 0541.600585-0, info[at]lvosl.de) und Nina Hauff (T 0541.600585-12, hauff[at]lvosl.de).

In der Förderlinie 2 können Fördersummen über 25.000 Euro bis zu 75.000 Euro beantragt werden. Diese Anträge sind direkt bei MWK zu stellen.

Der Stichtag für die Antragsabgabe in beiden Förderlinien ist der 30.06.2021.

 

 

> Antragsformular Investitionsprogramm Förderlinie 1
> Übersicht Vergleichsangebote
> Einverständniserklärung bei Baumaßnahmen
> Antragstellung in Förderlinie 2 (Fördersumme über 25.000 Euro)

Rückblick auf das Investitionsprogramm 2020

„Sanierungsmaßnahmen am Museum dank Unterstützung durch das Land Niedersachsen erfolgreich abgeschlossen". Diese Erfolgsmeldung konnte der Verein zur Erhaltung historischer Landtechnik e. V. in Glandorf im Januar 2021 auf seiner Homepage verkünden. Bei den Vorhaben handelt es sich um den Einbau einer energiesparenden Beleuchtung und die Erneuerung der Brandmeldeanlage. Durch die neue Beleuchtung werden nun der gesamte Museumsbereich und auch das Backhaus optimal ausgeleuchtet – bei gleichzeitiger erheblich verbesserter Energieeffizienz. Die vorhandene, aber nicht mehr funktionstüchtige Brandmeldeanlage wurde zudem durch eine moderne, den heutigen Anforderungen entsprechende Anlage ersetzt.

Dr. Susanne Tauss, LVO-Geschäftsführerin, konstatiert: "Die in der gesamten Region gut 67.000 Euro, die der LVO 2020 an Investitionsmitteln vergeben konnte, wurden sehr gut eingesetzt. Ich freue mich, dass wir damit vielfach helfen konnten, den vorhandenen Investitionsstau weiter abzubauen."

Museum für historische Landtechnik Glandorf | Teil der Beleuchtungsanlage (c) Antonius Recker
Der Verein für historische Landtechnik in Glandorf konnte mit Hilfe des Investitionsprogramms den  Einbau einer energiesparenden Beleuchtung und die Erneuerung der Brandmeldeanlage in seinen Gebäuden vornehmen. Durch die neue Beleuchtung werden nun der gesamte Museumsbereich und auch das Backhaus optimal ausgeleuchtet – bei gleichzeitiger erheblich verbesserter Energieeffizienz.

Foto: Antonius Recker